FAQ – Prüfungen

Hier beant­wor­ten wir euch alle Fra­gen zu den The­men Prü­fungs­form und Prü­fungs­ablau in Zei­ten von Coro­na. Das The­ma Online-Prü­fung haben wir euch in einem extra Block (sie­he unten) zusammengefasst.

All­ge­mei­nes zu Prü­fun­gen und Prüfungsform

Die Hoch­schu­le ver­steht unter „Online-Prü­fung“, dass schrei­ben einer schrift­li­chen Klau­sur unter Videoüberwachung.

Bereits jetzt kön­nen münd­li­che Online-Prü­fun­gen, Online-Refe­ra­te oder Haus­ar­bei­ten abge­leis­tet werden.

Ande­re Hoch­schu­len oder Uni­ver­si­tä­ten ver­wen­den den Begriff „Online-Prü­fun­gen“ mög­li­cher­wei­se anders.

Nein, du wirst auto­ma­tisch zu den Prü­fun­gen ange­mel­det, die du im Mai nicht bestan­den hast. Hier­bei ist es wich­tig, dich abzu­mel­den, wenn du die Prü­fung im SoSe 21 NICHT wie­der­ho­len möchtest.

Anträ­ge für Ände­run­gen der Prü­fungs­form erfol­gen durch Eini­gung zwi­schen Stu­die­ren­den und Dozen­ten und wer­den dem indi­vi­du­el­len Prü­fungs­aus­schuss zur Geneh­mi­gung vor­ge­legt. Dies wird somit fakul­täts­spe­zi­fisch gelöst. 

Nein, Dozent*innen sind grund­sätz­lich nicht ver­pflich­tet eine alter­na­ti­ve Prü­fungs­form anzu­bie­ten. Liegt ein Här­te­fall vor, so muss der Prü­fer im Rah­men der Här­te­fall­re­ge­lung eine Alter­na­ti­ve schaf­fen. Hier­für ist es erfor­der­lich, dass die Stu­die­ren­den sich beim Prüfer*in bzw. beim Prü­fungs­aus­schuss melden. 

Nein, die Ent­schei­dung liegt nicht bei den Dozent*innen, son­dern beim Prü­fungs­aus­schuss. Eine Ände­rung der Prü­fungs­form ist für Januar/Februar nicht mög­lich. Für die Prü­fun­gen im Mai kann jedoch eine Ände­rung der Prü­fungs­form durch den Prü­fungs­aus­schuss geneh­migt werden. 

Ja, es kön­nen Aus­nah­men getrof­fen wer­den. Sie­he hier­zu die Här­te­fall­re­ge­lun­gen.  
Soll­test du nicht in der Umge­bung von Heil­bronn dei­ne The­sis schrei­ben, kann defi­ni­tiv die Här­te­fall­re­ge­lung ange­wen­det wer­den und eine alter­na­ti­ve Prü­fung gestellt wer­den. Hier­zu mel­dest du dich bit­te bei dei­nem Prüfungsschuss. 

Ja, die Dozent*innen kön­nen beim Prü­fungs­aus­schuss einen Antrag zur Ände­rung der Prü­fungs­form für den Prü­fungs­zeit­raum Mai ein­rei­chen, jedoch liegt schluss­end­lich die Ent­schei­dung zur Ände­rung der Form nicht beim Dozen­ten, son­dern beim Prü­fungs­aus­schuss, sodass ihr eine Haus­ar­beit geneh­migt bekom­men könn­tet. Hier­bei ist zu beach­ten, dass die Ände­rung der Prü­fungs­form für alle Stu­die­ren­den des Kur­ses gilt.

Bis zur Bekannt­ga­be der Ter­mi­ne kön­nen die Hochschullehrer*innen eine Ände­rung der Prü­fungs­form vor­neh­men. Damit es nicht zur Irri­ta­ti­on kommt wer­den erst nach Ablauf der Frist der Prü­fungs­plan online geschaltet.

Die­se Über­schnei­dung bedau­ern wir selbst­ver­ständ­lich, jedoch kann dies­be­züg­lich kei­ne Rück­sicht genom­men wer­den, da die Prü­fun­gen nicht wei­ter nach hin­ten gescho­ben wer­den kön­nen. Hier­bei han­delt es sich jedoch auch um ein grund­sätz­li­ches Pro­blem, dass auch Schu­len (Gym­na­si­en, etc.) haben. Auch dort kann kei­ne Rück­sicht auf den Rama­dan genom­men werden.

Prü­fungs­ab­lauf

Nein, der Anmel­de­zeit­raum für das SoSe21 bleibt wie geplant bestehen (16. April bis 3. Mai).

Eine Ver­län­ge­rung der Prü­fungs­pha­se im SoSe21 wir ver­mut­lich nicht mög­lich sein, eine Ver­schie­bung um eine Woche wäre denk­ba­rer, bei­des unter­liegt jedoch der Ent­schei­dung des Senats. 

Das ist Dozen­ten- bzw. Ver­an­stal­tungs­spe­zi­fisch und kann nicht für alle Ver­an­stal­tun­gen gesagt wer­den. Grund­le­gend muss die Qua­li­tät der Ver­an­stal­tun­gen erhal­ten bleiben. 

Ja, die Rege­lun­gen, dass Prü­fungs­leis­tun­gen vor­her erbracht sein müs­sen sind für das SoSe21 aus­ge­setzt. Es muss hier­für kein Här­te­fall­an­trag gestellt wer­den (vgl. Här­te­fall­re­ge­lung Punkt 4). Ein Bei­spiel hier­für wäre, wenn bspw. Mathe 1 vor Mathe 2 erbracht wer­den muss.

Die Prü­fun­gen im Mai zäh­len zu den Prü­fun­gen des WiSe20/21, daher kön­nen die­se im SoSe21 wie­der­holt wer­den. Die Hoch­schu­le über­nimmt die Fehl­ver­su­che auto­ma­ti­siert für die Prü­fun­gen des SoSe21. Wenn die Stu­die­ren­den kei­nen Prü­fungs­ver­such im SoSe21 unter­neh­men möch­ten, dann kön­nen sie sich von den Prü­fun­gen abmelden.

Ja, Abmel­dun­gen sind bis zu 4 Tage vor der indi­vi­du­el­len Prü­fung möglich. 

  • Eine nach­träg­li­che Anmel­dung zu den Prü­fungs­leis­tun­gen z.B. im WiSe 20/21 war nur bis zum 8. März 2021 ohne Gebühr möglich. 
  • Die Gebüh­ren belau­fen auf 10 € pro Prü­fung. Der Maxi­mal­be­trag beläuft sich auf 40 €. 
  • Eine nach­träg­li­che Anmel­dung ist nur mög­lich, wenn die Prü­fungs­leis­tung noch nicht begon­nen hat.
  • Die Ter­mi­ne für den Anmel­de­zeit­raum sind jeweils dem Semes­ter­ter­min­plan zu ent­neh­men: https://www.hs-heilbronn.de/semesterterminplan

Die Frei­ver­suchs­re­ge­lung wur­de bis zum SoSe 21 ver­län­gert. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind der Coro­na-Sat­zung zu entnehmen.

Alle Prü­fun­gen müs­sen grund­sätz­lich in jedem Semes­ter ange­bo­ten wer­den. Soll­test du in einem sol­chen Fach die Prü­fun­gen nicht bestan­den haben, emp­feh­len wir dir mit dem jewei­li­gen Hochschullehrer*in Kon­takt auf­zu­neh­men, um mit­zu­tei­len, dass du die Prü­fung wie­der­ho­len möchtest.

  • Ja man kann in die­sem Bei­spiel die Prü­fun­gen dann gleich im Juli erneut schrei­ben. Man wür­de für die Juli Prü­fun­gen auto­ma­tisch ange­mel­det wer­den, wenn man die Prü­fun­gen im Mai nicht bes­testan­den hätte.
  • Die Coro­na-Sat­zung regelt aktu­ell, was pas­siert bei nicht bestehen von Prüfungen. 

Offi­zi­ell zählt der 14. Mai zum Prü­fungs­zeit­raum. Die HHN hat ver­sucht, den Tag freizuhalten.

In Ein­zel­fäl­len kann es sein, dass an dem Tag Prü­fun­gen stattfinden.

Online-Prü­fun­gen

Nein, außer die Kame­ra ist für die Prü­fungs­form (z.B. bei einer münd­li­chen Prü­fung). Die Prüfer*innen kön­nen zum Zwe­cke der Iden­ti­täts­fest­stel­lung ver­lan­gen, dass ihr eure Kame­ra- und Mikro­fon­funk­ti­on akti­vie­ren sollt. Eine wei­te­re Opti­on ist den Stu­die­ren­den­aus­weis oder einen amt­li­chen Licht­bild­aus­weis in die Kame­ra zu hal­ten. Alter­na­tiv erfolgt die Iden­ti­täts­fest­stel­lung über den Log­in der Prü­fungs­sys­te­me (ILIAS oder EvaExam).

Wenn es für das Prü­fungs­for­mat erfor­der­lich ist, dann ja. Zum Bei­spiel bei einer münd­li­chen Prüfung.

Bei lang­an­hal­ten­den tech­ni­schen Stö­run­gen wäh­rend der Prü­fung rich­tet sich die Vor­ge­hens­wei­se nach LHG §32b:

  • (1) Ist die Über­mitt­lung der Prü­fungs­auf­ga­be, die Bear­bei­tung der Prü­fungs­auf­ga­be, die Über­mitt­lung der Prü­fungs­leis­tung oder die Video­auf­sicht zum Zeit­punkt der Prü­fung bei einer Online-Prü­fung unter Video­auf­sicht nach­weis­lich tech­nisch nicht durch­führ­bar, wird die Prü­fung im jewei­li­gen Sta­di­um been­det und die Prü­fungs­leis­tung nicht gewer­tet. Der Prü­fungs­ver­such gilt als nicht unternommen.
  • (2) Ist die Bild- oder Ton­über­tra­gung bei einer Online-Prü­fung unter Video­auf­sicht nach­weis­lich vor­über­ge­hend gestört, wird die Prü­fung nach Behe­bung der Stö­rung fort­ge­setzt. Dau­ert die tech­ni­sche Stö­rung an, so dass die Prü­fung nach der Beur­tei­lung durch die Prü­fe­rin oder den Prü­fer nicht ord­nungs­mä­ßig fort­ge­führt wer­den kann, gilt Absatz 1 Sät­ze 1 und 2 entsprechend.

Deinem*r Prüfer*in. bzw. Wer­den ein­zel­ne Prüfungsteilnehmer*innen mit tech­ni­schen Pro­ble­men bzgl. Arbeits­plät­zen an der Hoch­schu­le an die Prü­fungs­pla­ner der Fakul­tä­ten gemeldet.

Soll­te bei dem Pro­be­durch­lauf fest­ge­stellt wer­den, dass die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen ein­zel­ner Prüfungsteilnehmer*innen nicht erfüllt wer­den, so wird dies Prü­fungs­pla­ner der Fakul­tä­ten gemel­det, damit die­se dann Arbeits­plät­zen an der Hoch­schu­le an orga­ni­sie­ren können.

Wenn du dei­ne Klau­sur kom­plett online absol­vierst und kei­ne hand­schrift­li­chen Noti­zen gemacht hast, die auch für die Bewer­tung irrele­vant sind, musst du natür­lich auch kei­ne abge­ben. Der/die jeweilige*r Dozent*in wird Dir sicher­lich Bescheid geben, wenn es Son­der­re­ge­lun­gen gibt.

Bit­te sprich deine*n Prüfer*in an, ob dies akzep­tiert wer­den wür­de. Falls der oder die Prüfer*in damit ein­ver­stan­den ist, bestä­tigst du dann mit dei­ner ehren­wört­li­chen Erklä­rung dass die Lösungs­vor­schlä­ge von dir kamen.

Bei dem Ehren­wort unter­schreibt ihr unter ande­rem dass ihr die Arbeit eigen­stän­dig ver­fasst habt und nur die zuläs­si­gen Hilfs­mit­tel nutzt und kei­ne Hil­fe hat­tet. Es wird auch bestä­tigt, dass die Kon­se­quen­zen aus einer Täu­schung oder einem Täu­schungs­ver­such bekannt sind.

  • Bei­spiel: “Hier­mit erklä­re ich, dass ich die oben bezeich­ne­te Prü­fung selbst­stän­dig und ohne unzu­läs­si­ge frem­de Hil­fe sowie ohne Her­an­zie­hung nicht zuge­las­se­ner Hilfs­mit­tel bear­bei­tet habe. Ich weiß, dass die Hil­fe einer wei­te­ren Per­son, die gemein­sa­me Bear­bei­tung in einem Raum oder mit­hil­fe sozia­ler Medi­en durch Grup­pen, ohne dass Grup­pen­ar­beit vor­ge­se­hen wäre, eine unzu­läs­si­ge frem­de Hil­fe dar­stellt. Auch ist mir bekannt, dass die nicht gekenn­zeich­ne­te Über­nah­me von Inhal­ten aus dem Inter­net, z.B. durch „Copy and Pas­te“, ein nicht zuge­las­se­nes Hilfs­mit­tel ist. Mir ist bewusst, dass die Prü­fungs­leis­tung im Fal­le einer Täu­schung oder eines Täu­schungs­ver­suchs mit “nicht bestan­den” bzw. “nicht aus­rei­chend” gewer­tet wird.”

Ja, alle Prüfer*innen wur­den dazu auf­ge­for­dert, einen Pro­be­durch­lauf für die Online-Prü­fun­gen durch­zu­füh­ren. Die­ser soll hel­fen, her­aus­zu­fin­den, wie viel Zeit die Stu­die­ren­den benö­ti­gen eine Prü­fung her­un­ter­zu­la­den und nach der Bear­bei­tung wie­der ein­zu­scan­nen und hoch­zu­la­den, um die­se Zeit dem­entspre­chend auf die Bear­bei­tungs­zeit der Prü­fung draufzurechnen.

  • Für den Fall, dass die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen nicht vor­lie­gen, kann im Ein­zel­fall der*die Prüfer*in bzgl. Lösun­gen kon­tak­tiert werden.
  • Die HHN bit­tet um eure Mit­wir­kung und Unter­stüt­zung. Andern­falls kön­nen Online-Prü­fun­gen nicht durch­ge­führt werden.
  • Die Erfül­lung der tech­ni­schen Her­aus­for­de­run­gen liegt zwar in eurer Ver­ant­wor­tung, aller­ding hat die HHN die tech­ni­schen Erfor­der­nis­se bewusst sehr nied­rig gehalten.

Nein, der Inter­net­zu­gang kann nicht kon­trol­liert wer­den. Natür­lich könn­te es zu einem Stau am Scan­ner kom­men, hier ent­we­der die Han­dy­ka­me­ra ver­wen­den, soll­te es zeit­lich nicht reichen.

Ja. Eine Durch­füh­rung des Pro­be­durch­lauf ist zwin­gend erforderlich.

Das lässt sich pau­schal nicht beant­wor­ten, denn das hängt davon ab, wie sich die Prüfer*innen ent­schei­den. Am bes­ten du fragst direkt die jewei­li­gen Dozenten*innen. 

Bei lang­an­hal­ten­den tech­ni­schen Stö­run­gen wäh­rend der Prü­fung rich­tet sich die Vor­ge­hens­wei­se nach LHG §32b:

  • Ist die Über­mitt­lung der Prü­fungs­auf­ga­be, die Bear­bei­tung der Prü­fungs­auf­ga­be, die Über­mitt­lung der Prü­fungs­leis­tung oder die Video­auf­sicht zum Zeit­punkt der Prü­fung bei einer Online-Prü­fung unter Video­auf­sicht nach­weis­lich tech­nisch nicht durch­führ­bar, wird die Prü­fung im jewei­li­gen Sta­di­um been­det und die Prü­fungs­leis­tung nicht gewer­tet. Der Prü­fungs­ver­such gilt als nicht unternommen.

Wen­de dich hier­zu bit­te an deine*n Prüfer*in.

Die Fra­gen, wel­che sich spe­zi­ell auf das SoSe 2020 und WiSe 20/21 bezie­hen sind unter der Kate­go­rie „semes­ter­spe­zi­fi­sche Fra­gen“ zu finden.