FAQ – Finan­zi­el­le Unterstützung

Hier beant­wor­ten wir euch alle Fra­gen zu finan­zi­el­len The­men, wie z.B. Bafög.

Baden-Würt­tem­berg hat einen Not­hil­fe­fonds für Stu­die­ren­de auf­ge­legt, wenn die­se auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie in eine finan­zi­el­le Not­la­ge gera­ten sind.
Gemeint ist damit ein zins­lo­ses Dar­le­hen vom Land in Höhe von bis zu 450 Euro für die Mona­te April und Mai – somit ins­ge­samt bis zu 900 Euro. Antrag­stel­len­de müs­sen nach­wei­sen, dass sie in einer Not­si­tua­ti­on sind und ihr Ver­dienst seit April ent­fal­len ist.

  • Das Dar­le­hen ist schrift­lich zu bean­tra­gen. Ein ent­spre­chen­der Antrag steht auf der Home­page des Stu­die­ren­den­werk Hei­del­berg zum Down­load bereit. Du kannst vor­ab fol­gen­de Unter­la­gen zusam­men­tra­gen, die dann mit dem Antrag ein­zu­rei­chen sind: 
  • aktu­el­le Stu­di­en­be­schei­ni­gung nach § 9 BAföG
  • beid­sei­ti­ge Kopie des Per­so­nal­aus­wei­ses oder Rei­se­pas­ses bzw. Kopie der Auf­ent­halts­be­schei­ni­gung für aus­län­di­sche Studierende
  • beid­sei­ti­ge Kopie der Bank­kar­te (EC-Kar­te) oder sons­ti­ger Nach­weis der Bankverbindung
  • aktu­el­ler Kontoauszug
  • monat­li­che Kos­ten­auf­stel­lung über die Ein­nah­men und Ausgaben
  • Kün­di­gung des bis­he­ri­gen Arbeitsvertrags

Ab dem 8. Mai 2020 erhal­ten Stu­die­ren­de in Deutsch­land den KfW-Stu­di­en­kre­dit tem­po­rär mit einem Zins­satz von 0 %. Für alle, die den Stu­di­en­kre­dit bereits nut­zen, hat die KfW wegen der Coro­na-Pan­de­mie die Frist zur Ein­rei­chung von Ver­län­ge­rungs­be­schei­ni­gun­gen, Stu­di­en­be­schei­ni­gun­gen und Leis­tungs­nach­wei­sen verlängert. 


Ein KfW-Stu­di­en­kre­dit  ist ein För­der­kre­dit, bei dem du jeden Monat 100 bis 650 Euro auf das Giro­kon­to erhältst – unab­hän­gig von dei­nem Ein­kom­men und von dei­nen Eltern. 

BAföG steht für „Bun­des­aus­bil­dungs­för­de­rungs­ge­setz“. Damit ist die staat­li­che finan­zi­el­le Unter­stüt­zung im Stu­di­um gemeint. Grund­sätz­lich kön­nen Stu­die­ren­de an Hoch­schu­len BAföG bean­tra­gen.
Ob du BAföG bekommst und wie viel, hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab, unter anderem:

  • dei­ner Wohnsituation
  • dem Ein­kom­men dei­ner Eltern
  • einem even­tu­el­len Nebenjob
  • dei­nem Vermögen

Den monat­li­chen Betrag für Stu­die­ren­de gibt es zur Hälf­te als zins­lo­ses Dar­le­hen, das du spä­ter zurück­zah­len musst, und zur Hälf­te als Zuschuss. Im BAföG Stu­die­ren­den­fly­er fin­dest du detail­lier­te Informationen.


Beim Stu­die­ren­den­werk Hei­del­berg Stu­die­ren­den­werk Hei­del­berg kannst du den Antrag stel­len. Nor­ma­ler­wei­se wird bei der Berech­nung des BAföG das Eltern­ein­kom­men aus dem vor­letz­ten Kalen­der­jahr berück­sich­tigt. Wenn jetzt, zum Bei­spiel wegen Kurz­ar­beit auf Grund der COVID-19-Pan­de­mie, Eltern einen Teil ihres Ein­kom­mens ver­lie­ren, dann kann das für BAföG-Bezie­her berück­sich­tigt wer­den! Stu­die­ren­de müs­sen einen sog. Aktua­li­sie­rungs­an­trag stel­len, auf dem die Eltern die Anga­ben zu ihrem Ein­kom­men machen und auch unter­schrei­ben müs­sen. Den Aktua­li­sie­rungs­an­trag gibt es unter Alle Antrags­for­mu­la­re  (Form­blatt 7).

Ja. Die Zeit, die an der Hoch­schu­le wegen der Pan­de­mie nicht unter­rich­tet wird, wird als vor­le­sungs­freie Zeit betrach­tet und BAföG wird bis auf wei­te­res wei­ter­be­zahlt. Aber wenn es Online-Kur­se gibt, sind die­se Pflicht.

Wird die Regel­stu­di­en­zeit über­schrit­ten, weil die Prü­fung wegen der Pan­de­mie aus­fällt, wird das BAföG in den aller­meis­ten Fäl­len weiterbezahlt.

  • Stu­die­ren­de ohne BAföG-Berech­ti­gung, die auf­grund der aktu­el­len Situa­ti­on ihr eige­nes Ein­kom­men aus Neben­jobs ver­lie­ren, kön­nen Anspruch auf Sozi­al­leis­tun­gen haben (Arbeits­lo­sen­geld II, Wohn­geld). Hier­für ist regel­mä­ßig die Beur­lau­bung vom Stu­di­um Vor­aus­set­zung. Sind Stu­die­ren­de nicht beur­laubt, besteht die Mög­lich­keit, eine dar­le­hens­wei­se Leis­tung zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts nach § 27 Absatz 3 des Zwei­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch­zu bean­tra­gen. In der aktu­el­len Situa­ti­on kommt die Annah­me eines beson­de­ren Här­te­falls in Betracht, sofern auf Grund der Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie eine erheb­li­che Ein­kom­mens­min­de­rung ein­ge­tre­ten ist. Die Ent­schei­dung über das Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen trifft das jeweils zustän­di­ge Job­cen­ter im Einzelfall.
  • Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und das für dich zustän­di­ge Job­cen­ter fin­dest du hier: Arbeits­agen­tur Grund­si­che­rung in der Corona-Zeit

Auf Online-Job­por­ta­len.
Die gibt es auch spe­zi­ell für Stu­die­ren­de, auch mit regio­na­lem Fokus. Aktu­ell gibt es Berei­che, die erhöh­ten Per­so­nal­be­darf haben. Ver­sucht euch aktiv dort zu bewerben: 

Lie­fer­diens­te für Essen und Getränke 

  • Super­märk­te
  • Lebens­mit­tel­ge­schäf­te 
  • Logis­tik­un­ter­neh­men
  • Rei­ni­gungs­fir­men 
  • Tank­stel­len
  • Land­wirt­schaft »hier wur­de für Erntehelfer*innen ein neu­es Por­tal gestar­tet: Das Land hilft