Studienkompass: Mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem

Du arbeitest gerne mit Jugendlichen und möchtest zu mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem beitragen? Vielleicht ist dann ein Engagement als Mentorin oder Mentor beim Studienkompass das Richtige! Gib deine Erfahrungen aus Studium oder Berufsausbildung an junge Menschen aus Familien ohne akademische Erfahrung weiter. 

Dein Engagement für Chancengerechtigkeit: Erfahrungen teilen, Mut machen und Jugendliche begleiten

Werde Mentor*in und gebe Erfahrungen aus deinem Beruf, Studium oder deiner Ausbildung an junge Menschen aus Familien ohne akademische Erfahrung weiter. Unterstütze Jugendliche bei der Studien- und Berufsorientierung und organisiere mit deinem Mentoring-Team regionale Aktivitäten wie Unternehmens- oder Hochschulbesuche.

Du bis richtig, wenn du …

  • … Spaß und ggf. vorherige Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen hast.
  • … bereit bist, 3 Jahre lang junge Menschen auf ihrem Weg nach dem Abitur zu begleiten.
  • … deine Erfahrung und dein Wissen aus dem Studium oder Beruf weitergeben möchtest.

Der Studienkompass bietet dir …

  • … kontinuierliche Unterstützung für dein Ehrenamt.
  • … programm-spezifische Weiterbildungen.
  • … ein engagiertes Mentoring-Team und interessantes Netzwerk.
  • … Zertifikate für erworbene Qualifi-kationen und für dein Engagement.

Deine Aufgaben im Mentoring Team

  • Organisiere Gruppen-treffen & Exkursionen
  • Gebe Einblicke in dein Studium oder deinen Beruf
  • Gestalte digitale & analoge Workshops
  • Unterstütze Jugendliche bei der Studienfach- oder Berufswahl

Als potenzielle Mentor*in solltest du …

  • … ein aktuelles Studium, einen Studienabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können.
  • … Spaß und ggf. vorherige Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen mitbringen.
  • … Zeit und Lust haben, die Teilnehmenden zwei bis drei Jahre zu begleiten.
  • … Interesse an Bildungsthemen und digitalen Lehr- und Lernformaten haben.
  • … Sensibilität für Schülerinnen und Schüler mit familiären und sozialen Risikolagen zeigen.

Warum gibt es den Studienkompass?

Der Studienkompass wurde ins Leben gerufen, um einen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem zu leisten. In Deutschland bestimmt die Herkunft immer noch sehr stark darüber, welchen Bildungsweg Kinder und Jugendliche einschlagen. Die Zahlen haben sich in den letzten Jahren kaum verändert. Die aktuellste Studie des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft von September 2021 zeigt: Lediglich 24 Prozent aller Nichtakademikerkinder nehmen ein Studium auf. Bei den Akademikerkindern sind es hingegen 79 Prozent. Auch im Ausbildungsbereich zeigt sich das Ungleichgewicht. Kinder aus Nichtakademiker- und Migrantenfamilien brechen ihre Ausbildung überproportional häufig ab.

Was ist der Studienkompass?

Der Studienkompass ist ein Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler, das im Jahr 2007 auf Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft gegründet wurde. Zusätzliche Hauptförderer sind die aim – Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken, die aqtivator gGmbH, die Joachim Herz Stiftung, und die Karl Schlecht Stiftung. Zahlreiche weitere Partner aus der Wirtschaft und dem Stiftungswesen haben sich der Initiative in den letzten Jahren angeschlossen. Durch unsere Zusammenarbeit mit Ministerien, Hochschulen, Schulen, gesellschaftlichen Initiativen und anderen Förderprogrammen können wir auf ein großes Netzwerk bauen.