Ukraine: Helfen und Hilfe erhalten

Frieden und Freiheit, das sind die Grundlagen jeder menschenwürdigen Existenz. Ohne Frieden und Freiheit gibt es keinen Aufstieg der Völker, kein Glück, keine Ruhe für die Menschheit.
- Konrad Adenauer

Mittlerweile ist eine Woche vergangen, seitdem der russische Präsident Putin den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine gestartet hat. Viele Menschen in der Ukraine flüchten, aber auch viele Menschen bleiben, um ihr Land zu verteidigen. Wie die Hochschule Heilbronn sprechen auch wir uns gegen Putins Krieg aus und setzen uns für den Frieden ein. Dieser Krieg trifft nicht nur die Ukraine, er trifft uns alle. Wir wollen helfen und versuchen auch zu unterstützen, wo es uns möglich ist. Nachfolgend wollen wir euch eine Übersicht geben, wo ihr Hilfe erhaltet und euch auch aufzeigen, wie ihr helfen könnt.

Wo du Hilfe an der HHN bekommst

Krieg belastet. Nicht nur Menschen, die damit unmittelbar konfrontiert sind. Egal ob du deine Heimat im Kriegsgebiet ist, du dich der Ukraine durch familiäre Bande verbunden fühlst oder dich auf sonstige Weise betroffen fühlst – wenn du Unterstützung brauchst, bekommst du sie auch. Selbst wenn du einfach nur darüber reden möchtest.

Das International Office hilft seit Tag 1 des Krieges ganz konkret allen Personen, die sich an sie wenden.

Falls du Unterstützung brauchst, so hilft dir Frau Heller (Leiterin des International Office) weiter.

Frau Heller erreichst du unter der Telefonnummer 07131/504262 oder per E-Mail: gudrun.hellerhs-heilbronn.de.

Für den Fall, dass du das Bedürfnis hast, über die Ereignisse zu sprechen bzw. Beratung benötigst, steht dir die psychosoziale Beratung des Studierendenwerks Heidelberg zur Verfügung.

Herr Volker Kreß
pbs.hnstw.uni-heidelberg.de
0173/5853171

Auch die Hochschulseelsorgerinnen haben ein offenes Ohr für dich und versuchen dich bestmöglich zu unterstützen.

Für HN:

  • Pfarrerin Christine Marschall (evangelisch)
    07131/504-1160

  • Pastoralreferentin Cornelia Reus (katholisch)
    07131/504-530

Für KÜN und SHA:

Wie du helfen kannst

Die Hilfsbereitschaft ist enorm groß. Doch ist nicht jede Hilfe hilfreich. Damit du weißt, welche Art von Hilfe benötigt wird, haben wir dir hier eine Übersicht zusammen gestellt.

Geldspenden haben den Vorteil, dass sie gezielter eingesetzt werden können. Grundsätzlich wird immer auf die Spendenkonten großer, bekannter Hilfsorganisationen, wie z. B. Aktion Deutschland Hilft oder auf Hilfswerke, wie z. B. Caritas, Diakonie oder auf das Deutsche Rote Kreuz verwiesen.

Grundsätzlich ist bei Geldspenden immer Vorsicht geboten, da es auch viele Betrüger gibt. Daher hat das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen weitere vertrauenswürdige Spendenkonten zusammengestellt.

Da der Bedarf im Moment noch nicht absehbar ist, bittet die Stadt Heilbronn erst einmal darum, von Sachspenden abzusehen. Allerdings gibt es in und um Heilbronn private Organisationen*, welche Sachspenden annehmen:

  • Die Familie Bil mit ukrainischen Wurzeln in Neckarsulm nimmt Spenden für Ukrainer*innen in Not an. Die Annahmestelle ist in der Lautenbacher Straße 51 in Neckarsulm-Amorbach.
  • In Satteldorf (Kreis SHA) hat eine russische Familie einen Stützpunkt für humanitäre Hilfe eröffnet. Sachspenden können hier immer montags, mittwochs und freitags von 17 bis 19 Uhr in der Industriestraße 8 in Satteldorf abgegeben werden. Besonders gebraucht werden Nahrung und Medikamente.
  • In Heilbronn sammelt die Ukrainische Gemeinde Sachspenden. Benötigt werden vorallem Blutspenden, Medizinische Produkte, Lebensmittel und Hygieneartikel. Anastasia Kosak ist als Ansprechpartnerin unter 0176-738 927 18 oder per Mail an wokosberaol.com zu erreichen.
  • In Öhringen können Sachspenden an das Landratsamt, Amt für Ordnung und Zuwanderung, gemeldet werden: ordnungundzuwanderunghohenlohekreis.de

*Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/ukraine-russland-krieg-was-tun-in-heilbronn-hilfe-spenden-100.html

Ganz dringend wird in der Region nach freien Unterbringungsmöglichkeiten für die Geflüchteten gesucht. Es wird an die Bürger*innen appelliert, Unterkünfte, welche im Moment nicht benötigt werden, zur Verfügung zustellen.

Helfer*innen werden immer gebraucht. Egal ob in Heilbronn oder im Hohenlohekreis. Wer sich engagieren möchte, kann sich an folgende Stellen wenden.