Rote Bete – Tol­le Knol­le, ein ech­tes Superfood

Die Rote Bete ist eine der gesün­des­ten Gemü­se­sor­ten der Welt. Sie ent­hält vie­le wich­ti­ge Nähr­stof­fe, die unzäh­li­ge posi­ti­ve Effek­te auf unse­ren Kör­per haben. So wirkt sich der Ver­zehr der Rübe posi­tiv auf unse­re Orga­ne, wie z. B. Herz, Gal­le und Leber aus, aber sie kann auch die Kon­zen­tra­ti­on, Lebens­qua­li­tät und Aus­dau­er steigern.

Die Her­kunft, Eigen­schaf­ten und Geschich­te der Roten Beete

Die Rote Bete kommt ver­mut­lich aus Nord­afri­ka und war damals noch eine wil­de Rübe. Nach Euro­pa kam sie mit den Römern. Erst seit dem 19. Jahr­hun­dert hat die rote Bee­te die Form und Far­be so wie wir sie kennen.

Ange­baut wird die Rübe nahe­zu auf der gan­zen Welt. Das liegt dar­an, dass sie kei­ne beson­de­ren Ansprü­che an den Boden hat und nur ein gemä­ßig­tes Kli­ma zum Wach­sen benötigt.

Die Rote Bete gehört zu den Fuchs­schwanz­ge­wäch­sen und hat die Form einer Kugel. Sie kann einen Durch­mes­ser von bis zu 10 cm errei­chen. Von außen ist sie von einer dunk­len, vio­let­ten und leicht röt­li­chen Scha­le umge­ben. Innen kann sie die Farb­tö­ne von rosa bis rot anneh­men. Eine rei­fe Rübe kann bis zu 600 g wiegen.

Die Rübe ist ein klas­si­sches Herbst-Win­ter­ge­mü­se. Sie hat von Sep­tem­ber bis März Sai­son. Ein­ge­legt ist sie jedoch das gan­ze Jahr über erhältlich.

Die Inhalts­stof­fe von Roter Bete

Rote Bete ent­hält sehr vie­le gesun­de Nähr­stof­fe. Hier­zu gehö­ren z. B. Cal­ci­um, Natri­um, Eisen, Magne­si­um, Kali­um, Vit­ami­ne der B‑Gruppe und Vit­amin C.

Zudem ent­hält die Rübe auch den sekun­dä­ren Pflan­zen­stoff Betain, wel­cher sich z. B. posi­tiv auf Leber und Gal­le aus­wirkt. Das Gemü­se ist außer­dem auch sehr kalo­rien­arm. Auf 100 g Rote Bete kom­men gera­de ein­mal 47 kcal. Das liegt u.a. dar­an, dass das Gemü­se zu ca. 85 % aus Was­ser besteht.

Die Wir­kung von Roter Bete auf unse­ren Körper

Rote Bete wirkt sich in vie­len Berei­chen äußerst posi­tiv auf unse­ren Kör­per aus. Das Gemü­se ist nicht ohne Grund ein Super­food, denn es gehört auch zu den gesün­des­ten Gemü­se­sor­ten der Welt.

Die wohl bekann­tes­te Wir­kung der Rübe ist der Ent­gif­tungs­ef­fekt. Sie ist eines der belieb­tes­ten Lebens­mit­tel aus dem Detox-Bereich, um Leber und Blut zu ent­gif­ten. Die­ser Vor­gang erfolgt über den Inhalts­stoff Betain. Die­ser redu­ziert Fett­an­samm­lun­gen in der Leber und führt zu einer Funk­ti­ons­stei­ge­rung der Leber. Dadurch kommt es zu einer gesun­den Ver­dau­ung und dem Kör­per ist es mög­lich, Stoff­wech­se­l­end­pro­duk­te und Toxi­ne voll­stän­dig und zügig auszuscheiden.

Des Wei­te­ren sen­ken die Inhalts­stof­fe der Rübe unse­ren Cho­le­ste­rin­spie­gel. Das wie­der­um wirkt sich posi­tiv auf unser Herz aus. Zusätz­lich kön­nen Herz- und Arte­rien­er­kran­kung dank des ent­hal­te­nen B‑Vitamins und des Betains vor­ge­beugt werden.

Das Gemü­se hat auch eine blut­druck­sen­ken­de Wir­kung, da sich durch ihre Inhalts­stof­fe die Blut­zir­ku­la­ti­on erhöht. Das führt auch zu einer bes­se­ren Durch­blu­tung für den gesam­ten Kör­per, was wie­der­um dem Her­zen zu Gute kommt.

Davon aber nicht genug, denn die Rote Bete kann noch viel mehr. Durch den Ver­zehr des Gemü­ses kann auch die Kon­zen­tra­ti­on, Lebens­qua­li­tät und Aus­dau­er gestei­gert wer­den, sowie chro­ni­sche Krank­hei­ten gelin­dert wer­den und vor allem stärkt sie unser Immunsystem.

Eine wei­te­re posi­ti­ve Eigen­schaft der Rübe ist, dass durch regel­mä­ßi­gen Ver­zehr des Gemü­ses es einem leich­ter fällt, sein Gewicht zu hal­ten. Das ist gera­de dann zu emp­feh­len, wenn man erst eine Diät hin­ter sich hat und das Wunsch­ge­wicht hal­ten möch­te. Zu ver­dan­ken ist das den Nähr­stof­fen, wel­che zu einer opti­ma­len Regu­lie­rung der kör­per­li­chen Vor­gän­ge führt. Zudem ist das Gemü­se dank der Bal­last­stof­fe auch sättigend.

Rote Bete in der Küche

Rote Bete kann man roh oder auch gekocht zu sich neh­men. In der rohen Vari­an­te fin­det man das Gemü­se über­wie­gend in Sala­ten. Gekocht oder gedüns­tet wird sie oft als Bei­la­ge gereicht. Beson­ders beliebt ist jedoch der Rote Bete Saft.

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