Uni-Stress – Hel­fen Acht­sam­keit und Medi­ta­ti­on? Ein Selbstversuch

Ich bin gestresst. Das sagen wahr­schein­lich vie­le Stu­die­ren­de von sich, aber wenn nach vier Online-Vor­le­sun­gen noch ein 40-sei­ti­ger Text für das Semi­nar am nächs­ten Tag sowie die Vor­be­rei­tung einer Prä­sen­ta­ti­on auf mich war­ten, fühlt es sich manch­mal so an, als wäre ich die ein­zi­ge, der alles über den Kopf wächst. Was ganz und gar nicht gegen Stress hilft, ist, dass ich eigent­lich kei­ne mei­ner Kom­mi­li­to­nen per­sön­lich ken­ne und mich daher kaum über Workload, Über­for­de­rung und Auf­ga­ben aus­tau­schen kann. Daher sit­ze ich also seit acht Mona­ten allei­ne an mei­nem Schreib­tisch und stel­le mir im stu­den­ti­schen Home-Office Fra­gen wie: Soll­te ich das ver­ste­hen? Muss das so lan­ge dau­ern? Schaf­fe ich das noch? War­um sind alle ande­ren so viel pro­duk­ti­ver als ich? Schla­fen oder Wei­ter­le­sen? Die Tage ver­schwim­men inein­an­der und ich habe das Gefühl, dass ich ein­fach immer wei­ter­ma­che, ohne zu mer­ken, wie es mir wirk­lich geht.

Seit eini­gen Jah­ren gibt es in den Medi­en eine Art Acht­sam­keits­boom. Die Leu­te schwö­ren auf Medi­ta­ti­on, Yoga und Jour­na­ling und sagen, dass Mor­gen­ri­tua­le gegen All­tags­blues hel­fen. Doch was ist Acht­sam­keit eigent­lich? Laut dem Deut­schen Fach­zen­trum für Acht­sam­keit (DFME) han­delt es sich um eine beson­de­re Form von Auf­merk­sam­keit, einen kla­ren Bewusst­seins­zu­stand, der es ermög­licht, gegen­wär­ti­ge Rei­ze ohne Urteil zu regis­trie­ren. Für mich hat Acht­sam­keit viel damit zu tun, auf mich selbst, mei­nen Kör­per, mei­ne Gedan­ken und Emp­fin­dun­gen zu hören, mei­ne emo­tio­na­len sowie äuße­ren Erfah­run­gen zu regis­trie­ren. Dies führt hof­fent­lich zu Klar­heit über mein Befin­den, mei­ne aktu­el­le Situa­ti­on und dar­über, wie ich mich tag­täg­lich gegen­über mir und ande­ren ver­hal­ten möchte.

Wenn ich den Begriff bei mei­ner liebs­ten Quel­le in Sachen Inspi­ra­ti­on – Pin­te­rest – ein­ge­be, dau­ert es nicht lan­ge, bis Acht­sam­keit in Ver­bin­dung mit Abbau von Stress auf­taucht. Viel­leicht kann Acht­sam­keit auch mir bei mei­nem Uni-Stress hel­fen? Wie schaf­fe ich es, acht­sa­mer durch mein Leben zu gehen? Nach eini­ger Recher­che ist mir klar: Acht­sam wird man nicht ein­fach so. Dafür sind Übun­gen nötig, die zum Glück im Netz zugäng­lich sind. Auf You­Tube fin­de ich Yoga­übun­gen, die mich mit mei­nem Kör­per in Ein­klang brin­gen sol­len, Insta­gram ist voll mit Usern, die ihre Rei­se zu mehr Acht­sam­keit doku­men­tie­ren, und sogar auf Tik­Tok fin­de ich Vide­os, die zei­gen, wie Men­schen einen Glow-up erle­ben, weil sie Acht­sam­keit prak­ti­zie­ren. Ein gro­ßes The­ma ist stets die Medi­ta­ti­on, aber auch Atem­übun­gen und akti­ve Selbst­re­fle­xi­on schei­nen eine Rol­le zu spie­len. Da ich seit eini­gen Jah­ren Vin­ya­sa-Yoga mache, ken­ne ich Medi­ta­ti­on aus der Schluss­ent­span­nung. Genau­er damit beschäf­tigt habe ich mich aber noch nie. Hier kommt der Online-Kurs „Medi­ta­ti­on und Acht­sam­keit“ der Tech­ni­ker Kran­ken­kas­se (TK) ins Spiel. Das zehn­tei­li­ge, kos­ten­lo­se Coa­ching ver­folgt das Ziel, bei den Teil­neh­men­den die Fähig­kei­ten der Acht­sam­keit Stück für Stück aus­zu­bau­en, bis sie ganz selbst­ver­ständ­lich zu ihrem All­tag gehö­ren. Eigent­lich soll man sich für jeden Abschnitt eine Woche Zeit neh­men. Zum Zweck die­ses Arti­kels ver­su­che ich, den Kurs etwas schnel­ler zu tes­ten. Dabei schaue ich, wie sich das, was ich ler­ne, auf mein Leben und beson­ders auf mei­nen Stress im Rah­men der Uni auswirkt.

Du möch­test wis­sen wie der Selbst­test aus­geht? Dann les dir doch den kom­plet­ten Arti­kel durch:

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